Du brauchst:
Fimo Soft schwarz
Metallic Pigmente und/oder Perfect Pearls / Lidschatten…
Eine gute Klinge zum schneiden
ein Buttermesser o. ä.
Papier und Schere, Lineal und ggf. ein Geodreieck (ich arbeite gern damit)
evtl. ein Zündholzschachteli fürs Masse abnehmen

Ich arbeite hier mit Fimo Soft, grad wenn man die zugeschnittene Fimoplatte etwas liegenlassen muss (kann passieren wenn das Leben reinpfuscht, der Kaffee alle ist oder was auch immer), ist es etwas länger geschmeidig.
Schwarz wegen den Pigmentpülverchen, die sehen auf Schwarz einfach toll aus!

Zum Schnittmuster:
Nein ich habe Dir hier leider keine Vorlage zum ausdrucken. Weil Du Deine Grösse selber bestimmst 🙂
Ich habe ein Zündholzschachtelchen als Vorlage genommen, mit dem Geodreieck einen Zentimeter dazugeben. Auf der einen kürzeren Seite nochmals einen halben Zentimeter dazu (auf dem Foto hier ist das da Unten wo zwei Linien sind).
Die Ausschnitte ungefähr so gestalten wie auf dem Foto, dann ist sich das Fimo an den Ecken nicht gegenseitig im Weg 🙂
Die Fimoplatte ist auf der dicksten Stufe der Pastamaschine gemacht worden.

Dem Schnittmuster entlang schneiden.
Die kleinen Ecken nehme ich mit einem Bastelskalpell raus:

Voilà 🙂

Bevor Du das Papier wegnimmst, kannst Du die Linien noch leicht einkerben, macht’s ein wenig einfacher.
Und dann geht’s los 🙂
Ich benutze ein ganz normales Messer mit etwas breiterem Messerrücken, ich will das Fimo ja nicht schneiden.
Die Seitenwände werden hochgeklappt:

Die kleinen Keile Unten einklappen wie auf dem Foto:

Und den Boden hochklappen:

Das Dach formen…

…und ruhig ein wenig mit den Fingern zusammendrücken so dass es ein schön spitz zulaufendes Dach gibt.

Was soll ich sagen – das war’s schon 🙂
Eigentlich.

Uneigentlich gibt’s jetzt noch eine Variation und Dich nehme ich einfach mit 🙂
Weisst Bescheid: Die Seitenwände hochklappen und die Keile von den Seitenwänden einklappen:

Die kleinen Keile kannst etwas festpappen, dann halten auch die Seitenwände besser.

Den Boden hochklappen und an den Keilen anpappen.

Das Dach formen ist etwas …wuuuaaaaah, die Seitenwände beulen sich auch ganz gern aus – das ist der Nachteil vom Fimo Soft. Aber das macht nichts 🙂

Wir biegen’s einfach wieder gerade.
Mein Häuschen liegt auf einem Stück Küchentuch, die Struktur die’s gibt davon ist wunderschön.

Das Dach ist auch beim zweiten Häuschen erst sehr wabbelig und unförmig 🙂 nur Mut, einfach probieren! Wenn’s nicht klappt, fangen wir nochmal von Vorne an, ist ja Fimo 🙂

So. Jetzt aber!
Ich will ein Häuschen mit Regalen!
Erst schneide ich kleine Stückchen zurecht von dem was von der Fimoplatte übrig geblieben ist und pappe diese (möglichst gerade und paralell) an die Seitenwände:

Kannst es erkennen? Schwarz hat so seine Nachteile 🙂

Die Regale selbst schneide ich mir auch aus der Platte zurecht.

Die Regale auf die Stützen legen, leicht anpappen und fertig ist unser kleines Fimo-Regal in Häuschenform.

Mein Regal soll Füsse haben, ich pappe Fimokugelchen dran und drücke mit einem Schraubenzieher ein hübsches Steampunk-Müsterchen rein 🙂

Perfect Pearls passt perfekt zu Fimo!

Ich mache auch die Rückseite bunt.
Die Struktur vom Küchentuch ist ganz fein und diskret:

Ohne Druck fein einpinseln.

Fertig 🙂
Das Teilchen wandert inklusive Küchentuch in den Backofen 🙂

Ich hab’ für Dich noch eines mit Lidschatten gemacht, ein schöner Grauton:

Genau, der da 🙂

Fertig gebacken und ausgekühlt aus dem Backofen:

Die Häuschen sind bereit für Mixed Media Projekte. Falls Du etwas machst draus das öfter angefasst wird, empfehle ich jene welche mit Pigmenten angepinselt sind, mit Fimolack zu lackieren.
Ich freue mich schon sehr darauf, die Häuschen zu befüllen!
Viel Spass beim werkeln und kreativeln,
Eure Tumana
Fimotic.com

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